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+ Die Chronik

Die Chronik von Waxenberg

11.Jh.: Das hochfreie Geschlecht der Wilheringer beginnt von ihrem Herrschaftsmittelpunkt südlich der Donau ( Burg Wilhering ) gemeinsam mit seinen Ministerialien mit Rodungen nördlich der Donau.

Leiste Geschichte A

1143-1146: Gründung des Zisterzienserstiftes Wilhering durch Ulrich II und Cholo von Wilhering. Das Bistum Passau erhält von den Wilheringern das Land südlich der Donau und bekommt dafür die Ländereien im Nordwald. Das Rodungsgebiet der Wilheringer erstreckt sich dadurch von der Donau bis zur böhmischen Grenze, vom Haselgraben bis zur großen Mühl. Es entsteht dadurch die größte Herrschaft im heutigen Mühlviertel.

1145: Cholo von Wilhering erbaut im Mittelpunkt seiner Rodungs- Herrschaft seine neue Burg und nennt sich von nun an Wilhering- Waxenberg. 1146: Waxenberg zum ersten Mal urkundlich genannt.

1150: Die Wilheringer Waxenberger sterben in Manneskraft aus.

1170: Wernherr von Griesbach heiratet Elisabeth von Waxenberg und kommt so in den Besitz von Waxenberg. Die Griesbacher waren im Gefolge der Babenberger Herzöge. Wernherr war 1181 am Reichstag von Kaiser Friedrich Barbarossa in Nürnberg.

1220: Die Griesbacher sterben in Manneskraft aus.

1220: Otto von Schleunz erbt die Herrschaft Waxenberg und veräußert sie an die Babenberger, die dadurch ihr Land nach Westen weiterhin ausdehnen und die Vorherrschaft des Bistums Passau zurückdrängen. Beim Aussterben der Babenberger 1246 ist die Herrschaft im Mühlviertel die westlichste Grenze von Österreich.

1241-1291: Die Schaunberger erheben während der unruhigen Regierung des letzten Babenbergers infolge der Ehe von Wernherr v. Schaunberg mit Hedwig , der Bruderstochter von Heinrich v. Griesbach-Waxenberg Anspruch auf Waxenberg und behaupten die Herrschaft bis 1296, wo sie ihnen Herzog Albrecht von Habsburg nach der Belagerung von Waxenberg wieder entriss.

1291-1614: Waxenberg wird landesfürstlich und ist im Besitz der Herzöge von Österreich. In dieser Zeit wird Waxenberg immer wieder in Pfand oder Lehen weitergegeben, so z.B. an die Walseer, Liechtensteiner, Jörger, Rabenhaupt oder Gera.

1614: Christoph v. Gera erhielt 1614 die Herrschaft Waxenberg gegen 330.000 Gulden als Eigentum.

1626: Die Burg wird im Bauernkrieg beschädigt.

1647: Christoph v. Gera verkauft die Herrschaft an Konrad Balthasar v. Starhemberg. Waxenberg befindet sich noch heute in Besitz der Starhemberger.

1756: Burg Waxenberg brennt durch Blitzschlag nieder und wird dem Verfall preisgegeben.